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Aktuelles aus dem Salzlandmuseum

 

Seiten der Rubrik "Salzlandmuseum"

 

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  ANGEBOTE

 

 

SONDERAUSSTELLUNG: DIE MACHT DER GEFÜHLE. DEUTSCHLAND 19 | 19  |      11. APRIL BIS 28. JULI 2019

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Eine Ausstellung von Ute und Bettina Frevert, herausgegeben von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Heiko Maas.

 

Ein Anlass für die Ausstellung "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19" im Salzlandmuseum Schönebeck (Elbe) sind die zahlreichen Jahrestage, die 2019 dazu anregen, sich mit der Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland auseinanderzusetzen. Die Jahrestage sind u. a. 100 Jahre Gründung der Weimarer Republik, 90 Jahre Weltwirtschaftskrise, 80 Jahre deutscher Überfall auf Polen und Beginn des Zweiten Weltkriegs, 75 Jahre „20. Juli“ und Landung der Alliierten in der Normandie, 70 Jahre doppelte deutsche Staatsgründung und 30 Jahre Friedliche Revolution. 
Unsere Politik wird, so scheint es, zunehmend von Gefühlen bestimmt. Wir leben in Zeiten der Daueraufgeregtheit. Fakten werden durch gefühlte Wahrheiten infrage gestellt. Radikale aller Couleur finden mit einfachen Antworten auf komplexe Fragen immer mehr Zuspruch. 
Hier setzt die Ausstellung "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19" an, die Ute und Bettina Frevert für die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erarbeitet haben. Die Schau, unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Heiko Maas, wählt eine emotionsgeschichtliche Perspektive auf die vergangenen 100 Jahre und verdeutlicht die politische und gesellschaftliche Wirkungsmacht von Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut. Sie nimmt heutige Erscheinungsformen von 18 Emotionen zum Ausgangspunkt und zeigt deren historische Entwicklung im 20. Jahrhundert auf: Prägnante Texte, rund 140 historische Fotos und Faksimiles sowie multimediale Begleitangebote regen dazu an, sich mit der Macht von Gefühlen in Vergangenheit und Gegenwart auseinanderzusetzen. Im Erinnerungsjahr 2019 veranschaulicht die Ausstellung Kontinuitäten und Brüche in den Gefühlswelten, die die vergangenen 100 Jahre prägten und deren Intensität heute Politik und Gesellschaft herausfordert.
 
Die Ausstellung ist somit ein ideales Medium für Schulen, sich den Herausforderungen der Gegenwart geschichtsbewusst, mutig und besonnen zu stellen und kann bis zum 28. Juli 2019 während der Öffnungszeiten des Salzlandmuseums (dienstags und freitags 10 - 16 Uhr, donnerstags 10 - 18 Uhr sowie sonntags von 14 - 18 Uhr) besichtigt werden.
 
Weitere Informationen zur Ausstellung auf der Seite der Stiftung, „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (www.machtdergefuehle.de).
 

VERANSTALTUNGen

16. Mai | 16:00 Uhr
Lisa-Fortbildung (anerkannte Fortbildung für Lehrer)
Referenten: P. Koch/ F. Löbig 
Die Veranstaltung gilt als Fortbildung für Lehrer aller Schulbildungseinrichtungen des Landes Sachsen-Anhalts. Dabei werden das Museum und die Workshops für unterschiedliche Klassenstufen vorgestellt. Gebühr ist der Eintritt. Teilnahme nur nach Voranmeldung! 
 
19. Mai | 14:00 - 18:00 Uhr
Internationaler Museumstag - Pfännertag
Führungen in den Ausstellungsbereichen des Museums: Salz 14:30 Uhr | Schifffahrt 15:30 Uhr | Ringheiligtum 16:30 Uhr
Dazu Angebote des Fördervereins: Vorführung der Seilerei im Hof,  Mitglieder in Pfännertracht, Kaffee und Kuchen im Museum
Spiele auf dem Hof und Markt. Eintritt frei. Mehr
 
3. Juni | 09:00 Uhr | 10:30 Uhr
Internationaler Kindertag - Peter und der Wolf" von Sergej Prokofjew
Zwei Konzerte im Museum mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck des Salzlandkreises
 
18. Juni | 10:00 - 14:00 Uhr
Salzige Tour - Experimentiertag
In der Aktionswoche zur Salzigen Tour finden im Salzlandmuseum Salzexperimente und Soleschmecktest statt. Wer will, kann eine eigene Salzteigfiguren formen und trocknen lassen. Natürlich werden Führungen angeboten, die auch das Thema Salz aufgreifen. 
Eintritt frei, Spenden erwünscht.
 

ZWEIMAL SALZLÄNDER KULTURPREIS 2018 - AUSZEICHNUNG BEIM WEIHNACHTSKONZERT GEHT NACH BERNBURG UND ASCHERSLEBEN

Das Weihnachtskonzert im Museum bot den Rahmen: Der Kulturpreis des Salzlandkreises wurde 2018 gleich zweifach vergeben. 
Am ersten Adventsonntag ehrte Landrat Markus Bauer zum einen das Engagement des Bernburger Theatervereins, der sich seit mittlerweile 25 Jahren für das Bernburger Theater und seine Spielstätte einsetzt. Anerkannt wurde der Verein für seine ideelle Förderung des Theaterlebens sowie die Festigung und Vertiefung kultureller Aufgaben des Theaters für die Stadt Bernburg und den Landkreis. Darüber hinaus fördert der Verein die theaterpädagogische Arbeit und gestaltet den Theaterspielplan mit. Dass auch künftige Generationen das Theater als Kunstform verstehen, pflegt der Verein Traditionen und schafft Angebote für verschiedene Gruppen unterschiedlichen Alters.  
Als Einzelpreisträgerin wurde zudem Dr. Brigitte Wegener aus Staßfurt ausgezeichnet. Seit 1988 engagiert sich die Diplom-Lehrerin für den Chorgesang und ihr soziales Umfeld. Innerhalb der Chorlandschaft hat sie sich als ein wichtiges Bindeglied etabliert, weil sie sich mit großer Begeisterung für die Interessen der Chöre einsetzt und den Chorgesang als Kulturgut bewahren hilft. Durch ihre Aktivitäten in der Urania Staßfurt leistete sie einen wichtigen Beitrag für ihre Mitmenschen, gab Lesestunden, Integrationskurse für Ausländer und als Dozentin Kurse für Erwachsene. Auch im jetzigen Rentendasein gibt sie Deutschkurse für Flüchtlinge und ist aktives Mitglied des Singekreises Hohenerxleben. 
Der Salzlandkreis vergibt seit 2013 jährlich einen Kulturpreis an Menschen und Vereine, deren künstlerisches und kulturelles Wirken wichtige Impulse für die soziale, räumliche und historische Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat liefert. Er umfasst die Bereiche Literatur, Musik, bildende und darstellende Kunst sowie Brauchtums- und Heimatpflege. Berücksichtigt werden auch Kriterien wie ehrenamtliches Engagement, Unterstützung der Nachwuchsförderung oder Lebensleistungen. 
Gewürdigt werden Leidenschaft und Engagement derer, die die Kultur im Landkreis erhalten und fördern wollen.

 

Die Fotos (Volksstimme, Thomas Schäfer / Salzlandkreis, Nora Beyer) mit den Kulturpreisträgern 2018 zeigen oben die Vertreterinnen des Bernburger Theatervereins und darunter Dr. Brigitte Wegener neben Landrat Markus Bauer und Stabstellenleiterin Petra Czuratis. 

 

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ZU HÖREN UND SCHAUEN IM SALZLANDMUSEUM

WERBUNG FÜR HIER - IMAGEFILM ZUM RINGHEILIGTUM PRÄSENTIERT VOR HOHEM BESUCH

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Bernburg/Schönebeck. „Film ab!“ hieß es kürzlich im kreiseigenen Salzlandmuseum. Vor den Augen von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Kultusstaatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger, Landrat Markus Bauer und zahlreicher weiterer Gäste flimmerte erstmals der offizielle Imagefilm zum Ringheiligtum Pömmelte über die Leinwand. Elf Minuten voller Information und Bildgewalt zum Steinzeitkult an der Elbe. „Objekt einer Jahrtausende alten Kultur in Sachsen-Anhalt präsentiert für das 21. Jahrhundert“ twitterte der Landeschef schon einen Tag vor der Premiere und sah darin: „Eine gute Werbung nicht nur für Touristen auf dem Elberadweg“. 
(Foto Pressestelle, Alexandra Koch: Dr. Haseloff hat das Steuer fest im Griff beim anschließenden Besuch der Dauerausstellung „Lebensströme“.
 
Im letzten Sommer begannen die Dreharbeiten für den Film und weitere neun Kurzclips in deutscher und englischer Sprache. Die Produktionsfirma NFP Media Rights GmbH & Co. KG aus Halle (Saale) hatte den Auftrag erhalten, nachdem die Förderzusagen vom Land Sachsen-Anhalt und von der Kloster Bergeschen Stiftung mit Sitz in Gommern eingegangen waren. Insgesamt 100.000 Euro hatte der Förderverein des Salzlandmuseums für das schon länger verfolgte Filmprojekt bei beiden Stellen eingeworben. Landrat Markus Bauer wusste deshalb am Premierentag einmal mehr einen verlässlichen Partner an der Seite seines Museums, wenn es um den Erhalt, die Neuausrichtung und Vermarktung der heimischen Kulturangebote geht. „Die Mitglieder des Fördervereins unterstützen seit 20 Jahren nach besten Möglichkeiten und mit überaus hohem Engagement das Haus mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit“, lobte Bauer den Einsatz. Vor drei Monaten, beim Bürgerfest zum „10.“, gab es dafür den Kulturpreis des Salzlandkreises. Jetzt nun einen Imagefilm zur Kreisgrabenanlage an der Elbe - zu sehen im Salzlandmuseum, demnächst auch im Internet - einen touristischen Magneten, der auch audiovisuell über die Himmelswege in das Salzland lockt. 
 
„In konstruktiver, professioneller und kreativer Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern der Produktionsfirma, den Kollegen des Salzlandmuseums und dem Förderverein ist ein tolles Ergebnis entstanden“, macht Markus Bauer auf den Streifen neugierig. Hauptdarsteller eine ausgegrabene und rekonstruierte Weltsensation, wiedererweckte Zeitgefährten und aufgeweckte Historiker, Denkmalpfleger, Fach- und Museumsleute von heute. Petra Koch, die Leiterin im Salzlandmuseum, oder auch Museumspädagoge Löbig. Der erhielt bei der Filmpräsentation übrigens als frischgebackener Vater einen Sachsen-Anhalt-Strampler für seine Tochter. Noch ist sie eine kleine Hessin, aber das Kulturland Sachsen-Anhalt wirbt für sich mit allem was geht.
 

 

MUSEUMSPÄDAGOGIK LIVE AM RINGHEILIGTUM - HIER BEIM BÜRGERFEST ZUM 10-JÄHRIGEN BESTEHEN DES SALZLANDKREISES

 

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Die neue "Grabungsstätte" lässt sich schnell und überall aufbauern und soll regelmäßig genutzt werden.Finn und Tobias Godehard nutzen das museumspädagogische Angebot am Ringheiligtum, selbst die „Ausgrabung“ von archäologischen Fundstücken kindgerecht nachzuempfinden. Museumsmitarbeiter Frank Löbig hat dazu kleine Schätze präpariert und professionelles Werkzeug für die „Freilegung“ zur Verfügung gestellt. Während der Tätigkeit lassen sich Informationen über die bronzezeitliche Erd-Holz Architektur, die heute als maßstabgetreue Rekonstruktion erlebt werden kann, aktiv vermitteln.

 

Foto: Pressestelle Salzlandkreis, A. Koch 

 

Dauerausstellung

 

"LebensStröme" und "Salzspueren"

 

Ringheiligtum Pömmelte

 

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Dauerausstellung im Salzlandmuseum

Ein eigener Ausstellungsbereich zum Ringheiligtum wurde im September 2016 freigegeben. Hierin finden sich Grabungsfunde und weitere originale Objekte aus der Region, die die wichtigen Kulturen aus der Steinzeit und der frühen Bronzezeit erklären, der Zeit vor über 4.000 Jahren, als der Ritualort ursprünglich genutzt wurde: Schädel zweier Skelette, einer Frau und eines Kindes, mit Spuren von Gewalteinwirkung, die auf rituelle Handlungen deuten; Pfeilspitzen mit Kampfspuren; Beigaben aus dem Grab eines Mannes (von 2800 – 2050 v. Chr.), das wohl als Ausgangspunkt der Kreisgrabenanlage angesehen werden kann.  

Über eine moderne Medienstation können Neuzeitmenschen Kontakt aufnehmen zu einem virtuellen Urururururur…Ahnen aus der Glockenbecher- oder Aunjetitzer-Zeit, können Fragen stellen zur Anlage und zur Nutzung.

Künftig gewährt ein Kombiticket des Museums einen umfassenden Eindruck vom Ringheiligtum, mit dem Indoor- und dem geführten Outdoor-Angebot. 

Ringheiligtum Pömmelte.Steinzeitkult an der Elbe - Dauerausstellung im Salzlandmuseum

Die Ergebnisse mehrjähriger archäologischer Ausgrabungen ließen nicht nur die Fachwelt aufhorchen: Unweit von Magdeburg entdeckte man die Überreste eines mehr als 4000 Jahre alten Kultortes. Das Ringheiligtum Pömmelte ist die Rekonstruktion dieses faszinierenden Fundes.

Die komplexe Holz-Erde-Architektur erwartet seit der Sommersonnenwende 2016 Kulturtouristen, Rad- und Wasserwanderer, benachbarte Kurgäste sowie Familien und Schulklassen. Von einer neun Meter hohen Aussichtsplattform bietet sich ein perfekter Überblick: sieben Ringe hölzerner Palisaden, Gruben und Wälle, der größte Durchesser etwa 115 Meter, mit Sitzmöglichkeiten, großem Parkplatz und Verbindung zum Elberadweg.

Zwei Hauptachsen führen in den freien Innenraum und sind auf feste Positionen des Sonnenlaufs ausgerichtet. 

Das Ringheiligtum ist ganzjährig frei zugänglich.

 

 
 

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Osteröffnungszeiten:

Am Ostersonntag hat das Salzlandmuseum von 14:00 - 18:00 Uhr geöffnet.
Karfreitag und Ostermontag geschlossen.  


Dienstag und Freitag 10:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag 14:00 - 18:00 Uhr

Außerhalb der Öffnungszeiten bitte nach vorheriger Anmeldung.

EINTRITTSPREISE

Erwachsene

4,00 EUR (3,00 EUR ermäßigt für Auszubildende, Studierende, Schwerbehinderte, Sozialleistungsempfänger, Kurgäste)

Kinder / Jugendliche (7 - 17 Jahre)

2,00 EUR

Führungsgebühr (ab 10 bis max. 25 Personen)

35,00 EUR


 

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